Zum Inhalt springen

Leistungen

Infrastruktur und Cloud-Büro

Der eigentliche Gewinn ist nicht die einzelne Anwendung. Es ist, dass alles zusammenhängt, einem Rechtemodell folgt und in einer einzigen Sicherung landet. Die üblichen Plattformen rechnen pro Person und Monat ab, und zwar getrennt für jedes Werkzeug. Hier tragt ihr die Kosten für einen Server und dessen Betreuung, und die Größe eures Teams ändert daran nichts.

Was dabei entsteht

  • Cloud-Büro mit Dateien, Kalendern, Kontakten und Videokonferenzen, auf dem Rechner ein ganz normaler Ordner
  • Eigener Mailserver für eure Domains, mit geteilten Postfächern wie info@ oder buchhaltung@
  • Passwortmanager fürs ganze Team, damit Zugangsdaten nicht mehr im Chat stehen
  • Rechte hängen an Gruppen. Wer neu dazukommt, ist mit einem Handgriff drin, wer geht, mit einem Handgriff draußen
  • Laufender Betrieb mit Updates, Überwachung und einem Plan für den Totalausfall
  • Auf Wunsch ein Rechner mit Grafikkarte im selben Schrank, auf dem eure eigenen Sprachmodelle laufen, mit derselben Sicherung und derselben Überwachung
  • Und alles, was danach fehlt, programmieren wir dazu. Das ist der Teil, den ein Anbieter nicht liefern kann

Das Material

Das hier ist nicht das Angebot, sondern das, woraus wir es bauen. Alles Open Source, alles austauschbar. Was von uns kommt, ist der Aufbau, der Betrieb und die Software darüber, die es an euren Betrieb anpasst.

Nextcloud
Dateien, Kalender, Kontakte, Chat und Videostatt Drive, Dropbox, Microsoft 365, Zoom, Slack und Trello
Collabora
Office im Browser, die Dokumente bleiben auf dem Serverstatt Microsoft 365 und Google Docs im Browser
Stalwart
Mailserver für eure eigenen Domainsstatt Google Workspace, Exchange oder Postfächern beim Provider
Vaultwarden
Passwörter und Zwei-Faktor-Codes fürs ganze Teamstatt 1Password, LastPass oder dem Passwort im Chat
Gitea
Quellcode, Betriebsanleitungen und Versionsständestatt GitHub, GitLab oder Bitbucket
Ollama oder vLLM
Sprachmodelle auf eurer eigenen Grafikkarte, angebunden wie jeder andere Dienst im Hausstatt eines Zugangs bei einem Modellanbieter, abgerechnet pro Anfrage
Unser Infrastruktur-Roboter sitzt zwischen vielen Bausteinen und setzt daraus etwas zusammen. Auf den Steinen die Bausteine, aus denen wir bauen: Nextcloud, Docker, Linux, nginx, Debian und weitere.

Festgelegt seid ihr auf keinen dieser Namen. Passt ein anderer Baustein besser, nehmen wir den. Beim Office zum Beispiel ONLYOFFICE statt Collabora, wenn viel stark formatiertes Word von außen hereinkommt.

Sicherung und Rückweg

Eine Sicherung ist eine Behauptung, solange niemand etwas daraus zurückgeholt hat. Deshalb steht hier nicht, dass wir sichern, sondern wie und was wir daran nachgeprüft haben.

Drei Kopien, zwei Medien, eine außer Haus
Lokal auf einem eigenen Datenträger, verschlüsselt bei einem zweiten Anbieter in der EU, dazu ein getrennter Notfallspeicher nur für die Zugangsdaten. Verschlüsselt wird, bevor etwas das Haus verlässt, der Speicheranbieter sieht unlesbare Blöcke.
Gemeldet wird das Schweigen
Jeder nächtliche Lauf muss sich aktiv melden, sonst gibt es eine Warnung. Der klassische Fehler ist andersherum gebaut. Eine Sicherung, die gar nicht mehr startet, schickt auch keine Fehlermeldung.
7 tägliche, 4 wöchentliche, 6 monatliche Stände
Ein Verschlüsselungstrojaner fällt oft erst Wochen später auf. Wer nur den letzten Stand hat, sichert dann längst den Schaden mit.
Einmal wirklich geübt
Wir haben den Passwortmanager auf einem fremden Rechner ohne jede Verbindung zum Server aus der Sicherung wiederhergestellt, geöffnet und einen Eintrag im Klartext gelesen. Vorher ist eine Wiederherstellung eine Vermutung.

Der Umzug

Am häufigsten kommt die Frage, was mit der alten Post passiert. Nichts, sie kommt mit. Kein Schritt beginnt damit, etwas abzuschalten.

  1. Aufnahme

    Wir erfassen, welche Adressen, Verteiler, Weiterleitungen und Abwesenheitsregeln es heute tatsächlich gibt. Erfahrungsgemäß sind es mehr, als in Erinnerung ist.

  2. Parallelbetrieb

    Das Neue wird aufgebaut und mit den bestehenden Daten befüllt, während das Alte unverändert weiterläuft. Bis hierhin merkt niemand etwas.

  3. Umschaltung

    Erst jetzt wird umgestellt. Ab diesem Moment kommt neue Post beim neuen Server an, die alte bleibt weiter erreichbar.

  4. Nachlauf und Nachweis

    Signaturen, Filter und Team-Postfächer werden eingerichtet, und wir prüfen an echter Post in beide Richtungen, dass Versand und Empfang laufen. Nichts Altes wird gelöscht, bevor das bewiesen ist.

Aus dem eigenen Betrieb

Genau diese Auswahl betreiben wir für uns selbst

Unsere Dateien, unsere Post, unsere Zugangsdaten, unser Code und diese Website liegen auf unserem eigenen Server, gesichert außer Haus. Getrennte Bereiche für die Firma, für einzelne Projekte und für vertrauliche Unterlagen. Dass die Trennung wirklich greift, haben wir nicht angenommen, sondern mit Zugriffsversuchen aus den jeweils anderen Konten geprüft, die korrekt ins Leere liefen.

Das ist Erfahrung aus dem eigenen Betrieb und nicht aus einem Datenblatt. Wir empfehlen nichts, was wir nicht täglich selbst benutzen.

Für jeden lohnt sich das nicht. Wer zu zweit ein paar Dokumente austauscht, fährt mit einem Abo besser. Interessant wird es, sobald mehrere Leute zusammenarbeiten, Kundendaten im Spiel sind oder die Summe der monatlichen Abos unangenehm auffällt. Und absolute Sicherheit sagt euch niemand ehrlich zu. Was wir zusagen, ist eine Bauweise, bei der ein einzelner Fehler nicht alles mitreißt, und ein geübter Weg zurück.

Betrieb ist bei uns eine Dauerleistung, kein Projektende: Aktualisierungen, Überwachung, Störungsbehebung und die regelmäßige Prüfung, dass die Wiederherstellung noch trägt.

Passt etwas davon zu eurem Vorhaben?

Dann lasst uns reden. Auch wenn ihr noch nicht genau wisst, was ihr braucht.

Projekt besprechen